{"id":519,"date":"2025-03-21T10:47:56","date_gmt":"2025-03-21T09:47:56","guid":{"rendered":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/about\/"},"modified":"2025-04-02T14:05:00","modified_gmt":"2025-04-02T12:05:00","slug":"about","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/about\/","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"519\" class=\"elementor elementor-519\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-580c6e5 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"580c6e5\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;gradient&quot;}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b2cc64c e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"b2cc64c\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-72cc58e e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"72cc58e\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-23e57d1 e-grid e-con-full e-con e-child\" data-id=\"23e57d1\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3a82da1 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"3a82da1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;_animation&quot;:&quot;none&quot;}\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/favicon_gilde-300x300.png\" class=\"attachment-medium size-medium wp-image-1173\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/favicon_gilde-300x300.png 300w, https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/favicon_gilde-150x150.png 150w, https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/favicon_gilde.png 512w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a55d381 elementor-invisible elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"a55d381\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;_animation&quot;:&quot;zoomInUp&quot;,&quot;_animation_delay&quot;:300}\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Geschichte<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d994783 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"d994783\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cd93633 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"cd93633\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-25e8eb8 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"25e8eb8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Geschichte<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cbde6ed e-con-full e-grid e-con e-child\" data-id=\"cbde6ed\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a8c965c elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"a8c965c\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Die Sch\u00fctzengesellschaften in Haltern<\/strong><\/p><p>Die Urspr\u00fcnge der Halterner Sch\u00fctzengesellschaften liegen im Dunkel der Geschichte. Die Urspr\u00fcnge sind wohl darin begr\u00fcndet, dass sich im Mittelalter und auch schon davor Gemeinschaften gebildet hatten, um die Heimatstadt zu sch\u00fctzen und zu verteidigen. In kriegsfreien Zeiten wurden \u00dcbungen abgehalten und daraus kann wohl die Tradition der Sch\u00fctzenfeste hergeleitet werden. Wenn wir heute unsere Sch\u00fctzenfeste feiern, denkt niemand mehr an die urspr\u00fcnglichen Notgemeinschaften.<\/p><p>Die fr\u00fcheste \u00fcberlieferte Nennung einer Halterner Sch\u00fctzengemeinschaft stammt aus einer Urkunde des Staatsarchives in M\u00fcnster, datiert auf den 18. Mai 1448:<\/p><p>&#8222;Auch waren der Stadt Sch\u00fctzen von Halteren bei Nacht, als sie ihren Vogel schie\u00dfen wollten, und es begegnete ihnen zwei Gesellen mit Z\u00e4umen, die ausgezogen waren Pferde zu stehlen, die nach Halteren eingebracht wurden und allda gerichtet ungef\u00e4hr vor vierzig Jahren.&#8220;<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fc18fed elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"fc18fed\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Man kann aber davon ausgehen, dass Sch\u00fctzengemeinschaften bis in die Zeit vor unserer Stadtgr\u00fcndung 1288 zur\u00fcckgehen. Aufgrund der geografischen Lage Halterns kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen und Fehden. Die erste geschichtlich beglaubigte Auseinandersetzung Halterner Sch\u00fctzen mit gegnerischen Nachbarn stammt aus den Jahre 1451. Sie griffen auf Befehl des B\u00fcrgermeisters ein, da ein Gert von Bodelschwing Halterner Bauern Schweine und Schafe geraubt hatte.<\/p><p>Fast 120 Jahre sp\u00e4ter im Jahre 1570 wurde die Stadt Haltern von einem schweren Lippe-Hochwasser heimgesucht und die Lippe verlegte ihr Bett. Die Lippebr\u00fccke am Lipptor war \u00fcberfl\u00fcssig geworden. Auf Bitten des Rates der Stadt wurde vom Bischof von M\u00fcnster nach Kl\u00e4rung der Kostenfrage der Bau einer neuen Br\u00fccke genehmigt. Leider lag der Bauplatz der neuen Br\u00fccke auf Gebiet des Vestes Recklinghausen, da ja die Lippe ihr Bett nach S\u00fcden verlegt hatte. Es folgten langwierige Verhandlungen.<\/p><p>Im Jahre 1579 wurde endlich mit dem Bau der neuen Br\u00fccke gegen den Willen des Vestes aber unter dem Schutz Halterner Sch\u00fctzen begonnen. Nach mehreren blutigen Scharm\u00fctzeln um die Br\u00fccke \u00fcberfielen die Vestaner im November 1587 die Br\u00fccke und brachten sie in ihren Besitz. Alsbald begannen sie mit der Zerst\u00f6rung der Br\u00fccke. Auf Verhandlungen mit dem Rat der Stadt Haltern stellten der Vestaner die Abbrucharbeiten ein, aber nur solange bis keine Halterner Sch\u00fctzen mehr anwesend waren. \u00a0Die Antwort dauerte nicht lange. Die Halterner Sch\u00fctzen st\u00fcrmten die Br\u00fccke, eroberten sie und brachten sie wieder in den Besitz der Stadt.<\/p><p>Im Jahr 1656 ruft der Rat der Stadt Haltern unter dem Eindruck des 30-j\u00e4hrigen Krieges und wohl auch des Essener \u00dcberfalls von 1652 zur Bildung einer allgemeinen Sch\u00fctzengesellschaft auf, die in den Jahren 1657 und 1660\/61 in den Fehden mit dem F\u00fcrstbischof zu M\u00fcnster endeten. Allerdings ohne gro\u00dfen Erfolg. Die Stadt Haltern mu\u00dfte rund 2000 S\u00f6ldner einquartieren und versorgen, mehr Soldaten als die Stadt damals als Einwohner hatte.<\/p><p>Nach den gro\u00dfen Kriegen mit ihren Entbehrungen und Leiden stand der Stadtbev\u00f6lkerung in Friedenszeiten der Sinn nach Festen mit Trank und Sang. Und dann wurde ein Sch\u00fctzenfest gefeiert. Allerdings in vielen Orten so stark, das es zu manchen Excessen kam. Viele wandten sich von den Sch\u00fctzengesellschaften ab, vielleicht auch deshalb, um sich von anderen Gesellschaftsschichten abzusetzen. Die Unlust ergriff vor allem die sogenannten besseren Kreise; aber der Halterner Stadtrat wu\u00dfte sich wohl zu helfen: Ratsprotokoll vom 02. Mai 1801 heisst es unter Punkt 3: <em>3&#8230; der \u00e4lteste Sch\u00fctzen-Capitain v\u00f6llige Schatzungsfreiheit (Steuerbefreiung) zu geniessen haben sollte<\/em>. Von 1801 ist auch die \u00e4lteste Plakette mit einem Namen des damaligen Sch\u00fctzenk\u00f6nigs an der Halterner Sch\u00fctzenk\u00f6nigskette von 1752, die zu den \u00e4ltesten Ketten Westfalens z\u00e4hlt. Sie ist mittlerweile so schwer, dass der amtierende Sch\u00fctzenk\u00f6nig die komplette Kette nur noch zu offiziellen Anl\u00e4ssen tr\u00e4gt. Anhand der Kette lassen sich folgende Sch\u00fctzenk\u00f6nige bzw. K\u00f6nigspaare nachweisen:<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-14c15e8 e-con-full e-grid e-con e-child\" data-id=\"14c15e8\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c80eb82 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"c80eb82\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<ul><li><strong>1801 \u00a0Anton Marwitz <\/strong><\/li><li><strong>1846 \u00a0Anton Fortmann <\/strong><\/li><li><strong>1857 \u00a0Christoph Osemann <\/strong><\/li><li><strong>1858 \u00a0Franz Casper und Frau Herms <\/strong><\/li><li><strong>1885 \u00a0Fritz Stemming und Frau Stadtschulte <\/strong><\/li><li><strong>1889 \u00a0Heinrich P\u00fcthe und Frau Josef Schl\u00fcter <\/strong><\/li><li><strong>1890 \u00a0B\u00fcrgermeister Heinr. \u00a0Grothe und Frau Carl Fergas <\/strong><\/li><li><strong>1892 \u00a0Anton B\u00f6hmer und Fr\u00e4ulein Christine Kock <\/strong><\/li><li><strong>1895 \u00a0Wilhelm Velmering und Frau Alwine Schregel <\/strong><\/li><li><strong>1897 \u00a0Otto Meyer und Frau Ludwig Rumpf <\/strong><\/li><li><strong>1889 \u00a0Franz Koene und Frau Johann Kn\u00fcvener <\/strong><\/li><li><strong>1908 \u00a0Bernhard Schrief und Frau \u00c4nne Bertling <\/strong><\/li><li><strong>1926 \u00a0Wilhelm Osemann und Fr\u00e4ulein Johanna Stock <\/strong><\/li><li><strong>1936 \u00a0Clemens Velmering und Frau \u00c4nne Stenner<\/strong><\/li><\/ul>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-beba5c0 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"beba5c0\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Wie man sieht, findet man viele bekannte Halterner Familiennamen ist dieser Liste. Aber nun zur\u00fcck ins 19te Jahrhundert.<\/strong><\/p><p>\u00a0<\/p><p>Die Stadt und der B\u00fcrgermeister waren die Tr\u00e4ger der Sch\u00fctzenfeste. Der Sch\u00fctzenk\u00f6nig erhielt von der Stadt zwei silberne L\u00f6ffel verbunden mit einem seidenen Bande. Es ist nicht mehr festzustellen worauf diese Sitte zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. In der Stadtchronik: 2000 Jahre Haltern ist unter dem Datum 02.06.1809 erw\u00e4hnt: <em>Commissair Surmann erh\u00e4lt den Auftrag, zwei silberne L\u00f6ffel, einen Vogel nebst Vogelstange zu verfertigen&#8230;..<\/em> Vom 09. Juni 1811 ist \u00fcberliefert, da\u00df ein Sch\u00fctzenfest mit Scheibenschie\u00dfen stattfand. Aus dem Jahre 1830 sind Statuten bekannt, die das Sch\u00fctzenwesen bis in das Kleinste regeln. Das Sch\u00fctzenkorps besteht aus zwei Kompanien, das von einem Sch\u00fctzenkommandanten gef\u00fchrt wird.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0079393 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"0079393\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2ce72fc e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"2ce72fc\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-eb53f4e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"eb53f4e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die 1. Kompanie bildeten die verheirateten Sch\u00fctzen und die 2. die Junggesellen, quasi die S\u00f6hne der 1. Kompanie. Die Offiziere wurden unter Leitung des jeweiligen B\u00fcrgermeisters im Rathaus gew\u00e4hlt. Jedes Stadtviertel (Lipptor, Merschtor, Rekumertor und M\u00fchlentor) stellte zwei Offiziere. Die pers\u00f6nlichen Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse durften keine Rolle spielen. Sch\u00fctzen mu\u00dften mindestens 18 Jahre und Offiziere mindestens 24 Jahre alt sein. Eine &#8222;ehrbare Vergangenheit&#8220; war aber Pflicht. W\u00e4hrend des Sch\u00fctzenfestes hatte jeder Offizier einen &#8222;Polizeistatus&#8220;. Er konnte somit Sch\u00fctzen, die sich nicht an die Statuten hielten inhaftieren, was auch den ernsten Charakter des Sch\u00fctzenfestes unterstreicht. Der Hauptgedanke war jedoch die Pflege des Brauchtums und des Gemeinschafts-denkens. Die Durchf\u00fchrung des Sch\u00fctzenfestes war wie heute bis in das kleinste Detail festgelegt. Es wurde entweder auf eine Scheibe (jeder Sch\u00fctze hatte 3 Schu\u00df) oder auf einen Vogel geschossen, bis er fiel. Jeder Sch\u00fctze mu\u00dfte f\u00fcr sein eigenes Gewehr, f\u00fcr Pulver und Kugeln sorgen. Das Sch\u00fctzenfest wurde im Abstand von vier Jahren gefeiert.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>F\u00fcr das Bier sorgte die Stadt. Die Sch\u00fctzengesellschaft erhielt 8 bis 10 Tonnen (F\u00e4sser), oder mehr Bier. Ferner mu\u00dfte die Stadt f\u00fcr den Vogel bzw. die Sch\u00fctzenscheibe und die Beleuchtung sorgen. Der K\u00f6nig war verpflichtet f\u00fcr die Musik zu sorgen, allerdings mit einem Zuschu\u00df der Stadt. Damit war es m\u00f6glich, dass nicht nur Betuchte Sch\u00fctzenk\u00f6nig werden konnten.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b9434e0 e-con-full e-flex e-con e-child\" data-id=\"b9434e0\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fe7aa1c elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"fe7aa1c\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Vom 18. Juli 1838 ist ein Verhandlungsbericht \u00fcber das Sch\u00fctzenfestbier \u00fcberliefert:<\/strong><\/span><\/p><p>Die Lieferung von 15 Tonnen Bier zu dem diesj\u00e4hrigen B\u00fcrgersch\u00fctzenfest wurde heute dem mindestfordernden Brauer der Stadt nach geh\u00f6riger Bekanntmachung durch Schellenruf am 15. des Monats und Rundsagen an die Brauer von heute unter nachstehenden Bedingungen verbunden:<\/p><ul><li>Das Bier mu\u00df durchaus gut und rein geliefert werden.<\/li><li>Das Bier wird zwei Tage vor dem Feste durch eine Pr\u00fcfungs-kommission unter dem Vorsitz des Sch\u00fctzenleutnants Hesselmann gepr\u00fcft.<\/li><li>Der Lieferant unterwirft sich dem Ausspr\u00fcche dieser Kommission \u00fcber die G\u00fcte und Annahme oder Zur\u00fcckweisung des Bieres ohne allen weiteren Vorbehalt.<\/li><li>Wird das Bier von der Pr\u00fcfungskommission f\u00fcr nicht gut anerkannt, so hat der Lieferant sp\u00e4testens binnen sechs Stunden anderes gutes Bier zu liefern. Geschieht dies nicht, so wird das Bier anderweitig durch das Sch\u00fctzenkorps angeschafft, und tr\u00e4gt der Lieferant die Mehrkosten.<\/li><li>Wer ein Gebot abgibt, unterwirft sich dadurch allen hier vorgeschriebenen Bedingungen und entsagt jeder sp\u00e4teren Einwendung, &#8218;die mag Namen haben, wie sie wolle&#8216;.<\/li><li>Nach deutlicher Verlesung der Bedingungen wurde zum Verding geschritten und erbot sich zur Lieferung von 15 Tonnen Bier Melchior Lemloh f\u00fcr die Summe von 46 Reichsthalern und 15 Silbergroschen&#8220;.<\/li><li>Am gleichen Tag wurden auch die \u00fcbrigen Erfrischungen vergeben. An den Geboten beteiligten sich Franz Eltrop, Franz Anton Strickling, Georg St\u00fcer, Johann Greveler, von denen Franz Eltrop als H\u00f6chstbietender mit 36 Rthlr. 15 Sbgr. den Zuschlag erhielt.<\/li><\/ul>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b3d2e20 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"b3d2e20\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-43af236 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"43af236\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Im Laufe des 19. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Reibereien mit der Stadt. Der Wehrgedanken war schon lange nicht mehr unbedingt die Basis des allgemeinen Sch\u00fctzenfestes. 1846 z.B. lehnte der Stadtverordnetenvorsteher Th\u00fc\u00dfing mit der Unterst\u00fctzung weiterer Stadtverordneter die Zahlungen der Stadt an die Halterner Sch\u00fctzengesellschaft ab. Man solle das Geld lieber den Armen der Stadt zukommen lassen. Dieses Ansinnen wurde aber vom Magistrat abgelehnt, mit dem Hinweis, da\u00df die Stadt Haltern sowohl genug Geld f\u00fcr die Sch\u00fctzengesellschaft als auch f\u00fcr die Armen der Stadt \u00fcbrig h\u00e4tte. (Das waren noch Zeiten.) Also fand das Sch\u00fctzenfest mit Unterst\u00fctzung der Stadt statt.<\/p><p>1854 erfolgte sogar eine Eingabe \u00fcber den damaligen B\u00fcrgermeister an der Landrat in Coesfeld, die aber auch abgewiesen wurde. 1857 wollten die Halterner Sch\u00fctzen wieder ein Sch\u00fctzenfest feiern, obwohl erst drei Jahre vergangen waren. Dank des starken R\u00fcckhaltes in der Bev\u00f6lkerung konnte sich der damalige B\u00fcrgermeister Peus, trotz einer Eingabe beim Landrat, nicht gegen ein Sch\u00fctzenfest wehren. Christoph Osemann wurde Sch\u00fctzenk\u00f6nig (s.o.). Die folgenden Sch\u00fctzenfeste wurden 1860 und 1864 gefeiert, obwohl es Bestrebungen gab, alle zwei Jahre ein Sch\u00fctzenfest abzuhalten. Ab ca. 1889 wurde dann nachweislich der K\u00f6nigskette alle zwei \/ drei Jahre ein Sch\u00fctzenfest gefeiert, nur noch unterbrochen durch die beiden gro\u00dfen folgenschweren Kriege des 20. Jahrhunderts.<\/p><p>Der Gedanke an Tradition, Brauchtum und Heimatverbundenheit ist aber immer erhalten geblieben.<\/p><p><strong>(Quellen: Stadtchronik 2000 Jahre Haltern; 300 Jahre Sch\u00fctzengesellschaft von 1956)<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-afcb731 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"afcb731\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Die Neugr\u00fcndung<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6598dfb e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"6598dfb\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-58448ea e-grid 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Geschichte. Die Urspr\u00fcnge sind wohl darin begr\u00fcndet, dass sich im Mittelalter und auch schon davor Gemeinschaften gebildet hatten, um die Heimatstadt zu sch\u00fctzen und zu verteidigen. In kriegsfreien Zeiten wurden \u00dcbungen abgehalten und daraus kann wohl die Tradition der Sch\u00fctzenfeste [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"no-sidebar","site-content-layout":"page-builder","ast-site-content-layout":"full-width-container","site-content-style":"unboxed","site-sidebar-style":"unboxed","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"disabled","ast-breadcrumbs-content":"disabled","ast-featured-img":"disabled","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"enabled","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"class_list":["post-519","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=519"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/519\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2399,"href":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/519\/revisions\/2399"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/haltern.eu\/schuetzengilde\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}